Nationalpark Hainich

Im Spätsommer 2005 war ich für einige Tage im Nationalpark Hainich unterwegs. Ich habe in einer Pension in der Nähe von Mihla übernachtet und bin mit dem Fahrrad in den Wald gefahren.

Mit dem Zug von Mainz nach Eisenach gings los. In Eisenach bin ich aufs Fahrrad gestiegen. Der Weg verlief zu einem schönen Teil im Werratal. Hier hat sich der Fluss steil in die Umgebung geschnitten und zum Teil senkrechte Muschelkalkfelsen stehen lassen.

Der Wald:

Ich lag viele Stunden im Wald. Habe fotografiert, gezeichnet, mich umgeschaut, gehorcht. Mit Ausnahme von ein paar Flugzeugen waren absolut keine Zivilisationsgeräusche zu hören. Immer wieder kam ein Krachen aus dem Wald. Was das wohl war? Ein wenig unheimlich war es. Als von einem Baum vor mir ein Ast abkrachte wusste ich es.

Ansonsten war es so still, dass ich einen Käfer laufen hören konnte. Ich lag entspannt am Wegesrand, als es laut neben mir knisterte.

Auf dem Baumkronenpfad:

Und wieder im Wald:

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zuletzt überarbeitet am 2. Mai 2006

© Sabine Yacoub